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Schnittkonstruktion. Ein eigener Hosenschnitt. Teil 4: Der Papierschnitt in Echtgröße und Zuschnitt der Probehose.

Dümmer gehts immer.


Ich schreibe das groß und dick und fett, damit  ich es mir merke!


Gleich vorab:
Ein Satz mit "X" ...das war wohl (noch) nix.

Und:
Ich muß den Schnitt nochmal zeichnen und dafür hab ich mir Rasterpapier besorgt.
Die Berechnung dürfte ja stimmen.

Was ist passiert?
Erstens: Ich rechne exakt und alles dreimal nach, damit meine Maße im Maßschnitt ja auch stimmen.
Zweitens: Ich übertrage alles auf Originalgröße. So weit , so gut.
Nimmt man allerdings als Linealersatz ein Kuchenbrett und , wenn die Länge nicht ausreicht, noch ein Patchworklineal dazu, dann stehen die Chancen auf Schiefheit des Schnittes ausgesprochen gut.
Ich rechnete auf einen halben Zentimeter und zeichnete mit einem Kuchenbrett?! Mal ehrlich, wie blöd ist das denn?
Nachdem ich nun zwei richtig schöne große Papierschnitte, einen für vorn und einen für hinten, hatte, hätte ich sehen müssen, daß da etwas nicht stimmt. Ich hätte es sehen müssen, den so viel verstehe ich inzwischen vom Nähen....dachte ich....
Eine merkwürdige "Beule" an der Seitennaht!
Schon eine alte Börsenweiseheit sagt : "Gier frißt Hirn". So ist es wohl auch bei mir gewesen...schnell, schnell....und nicht nachgedacht. Überdenken einer Sache und erst dann handeln, das hilft oft/meistens weiter.

Ist euch schon einmal aufgefallen, daß die deutsche Sprache zwar das Wort "nachdenken" kennt, nicht aber "vorausdenken"...warum das wohl so ist....hätte ich wenigstens meinen Schnitt vorausschauend "überdacht", dann wäre mir das hier erspart geblieben.

Eine andere Frage hat mich in der Zeit auch beschäftig:
Wo zeichnet man den Fadenlauf ein???
Ich habe schlußendlich die vordere und hintere Mitte genommen.

Der Zuschnitt:

1,5 cm Nahtzugabe an den Seiten- und Beininnennähten und für die vordere Mittelnaht. Das ist richtig.
Und jetzt kommts: 2,0 cm Zugabe für die hintere Mittelnaht frei nach dem Motto: da weiß man was man hat und: wegnehmen geht immer. Wie doof bin ihc eigentlich?? Ich versuche einen Maßschnitt udn gebe beim zuschneiden  so eine Nahtzugabe und näh das auch noch?!?!?! Ich kenn mich selbst nicht mehr. Das kann ja nicht passen und bildet garantiert am Po Falten.

Mein Sohn hat Fotos gemacht , aber die zeig ich euch nicht heute. Später, versprochen, aber nicht jetzt.
Ich fühl mich irgendwie elend und um gefühlte Jahre zurückgeworfen und, viel schlimmer, lustlos...
Rasterpapier hab ich vorhin bestellt.
Es ist wie beim Monopoly.....gehe zurück auf START Papierschnitt in Echtgröße erstellen.

Die Fotos sind während meiner ganzen Zeichenaktion entstanden, aber ich hab jetzt keine Lust mehr, noch was dazu zu schreiben. Ich wollte euch erklären, wie ich die Linien der Vorderhose auf das andere Teil übertragen habe. Das zweite Foto zeigt die besagte Beule am Schnitt.






Hosen-Herbst. Das zweite Treffen. Paßform - Ansprüche.

Monatsthema September bei Frau Craftelns Hosen-Herbst
Passform I - Ansprüche 

Welche Passformmängel kenne ich von Kaufhosen oder selbst genähten Hosen? Zeigt her eure ungeliebten Hosen! Welche Anpassungen habe ich schon mal versucht, um Passformmängel zu beheben. Wie erkenne ich überhaupt Passformmängel und wie heißt mein Problem? Wo gibt es Informationen über Anpassungen? Wovor habe ich den meisten Respekt? 


Sandra hat hier einen ganz wunderbaren ausführlichen Post zu diesem Thema geschrieben, zu dem ich nichts mehr hinzufügen kann. Alles ist gesagt.

Mein Problem habe ich zu Papier gebracht: Im Grunde genommen alles garnicht "schlimm", nur so ganz perfekt passten meine selbst genähten Hosen fast! nie. Hosen kaufen? Brrrr, 10 mal anprobieren und noch immer nicht gut.  Wenn eine passable Form erzielt werden soll, dann müßte man doch wieder eine Änderungsschneiderin bemühen...

Also doch selber nähen!
Meine Hosen konnte ich bisher  alle tragen. Als Grundschnitt verwendete ich einen von einer sehr gut sitzenden Hose abgenommenen Schnitt.
Mit dessen Hilfe konnte ich die Änderungen in der Regel gut auf das mir vorliegende Schnittmuster übertragen....so viel ist es ja nicht, was beachtet werden muß...


Unzufrieden war ich IMMER mit den hier skizzierten Problemen:




Informationen über Anpassungen findet man zuhauf im Internet und in diversen Büchern.
Nur leider ist das alles graue Theorie und in der Praxis funktioniert es oft nicht so gut wie gewünscht.

Respekt habe ich nur vor Stretchstoffen...man läßt sich täuschen und denkt, naja, der Stoff gibt schon nach, das paßt schon. Ja es paßt, aber eben oft nicht gut.

Zuletzt noch zwei Bilder von Hosen an mir: 
Das erste ist eine Hose nach einem Burda- Maßschnitt.


Und nun noch diese Hose:
Sie habe ich nach einem von einer Kaufhose abgenommen habe, genäht.
Schon besser, aber auch nicht perfekt ;-)



Übrigens, ist euch schon mal aufgefallen, daß Hosen in Katalogen und vor allem auch in den einschlägigen Schnittheften fast immer nur von vorn abgebildet sind?
Und wenn von hinten, dann aus einer Perspektive, die den Po vorteilhaft aussehen läßt.
Und immer sitzt die Hose dann straff, genau so, als ob an der uns abgewandten Seite alles mit Steck- und Sicherheitsnadeln (oder Wäscheklammern) festgehalten wird....

September = Herbst.



Diesen richtig schön großen Hühnergott habe ich vor einigen Jahren schon an der Ostsee gefunden und ihn mit Stoffresten und Taschentuchhhäkelgarn umhäkelt. Seitdem leistet er im Sommer gute Dienste auf unserem Gartentisch  als  Briefbeschwerer.

 Auch in diesem Sommer habe ich wieder gesammelt: Handschmeichler, Glasscherben und Hühnergötter. Und Muscheln. Weiß der Geier, für was ich die ganzen Muscheln verwenden will-soll-werde.
Irgendwo im Netz las ich vor längerer Zeit, was man mit den Glasscherben basteln kann. Leider weiß ich nicht mehr wo, und was genau ich gelesen hab....egal, ich hab sie erstmal mitgenommen.
Ein dickes Buch, nämlich Thomas Manns Zauberberg mit seinen 1001 Seiten, hab ich mittlerweile fast durchgelesen.

Auf der Straße liegt schon einiges Herbstlaub. Zeitig in diesem Jahr. Auch zeigen viele Bäume schon eine deutliche Färbung.
Nach meinem Geburtstag beginnt der Herbst. Erfahrungsgemäß.
Mittlerweile habe ich da einige Erfahrung ;-))
Ende August hatte ich mal wieder Geburtstag. Naja, das ist so eine Sache mit den Jahren. Tröstend ist, daß alle Menschen, an jedem Tag um einen Tag älter werden. Manche haben einem einige Jahre voraus und andere kommen noch dahin, wo man selbst schon  ist. Eine amerikanische Film-Diva sagte mal sinngemäß, daß die Geburtstagstorte, je älter man wird, immer mehr einem Fackelzug gleicht....haha...aber irgendwie schon wahr.
Die Kette hat mir mein Mann geschenkt. Ich fand die Farbe so toll. Nun habe ich noch einen Nautilus-Anhänger. Über den ersten  Nautilus habe ich hier in diesem Post schon einmal geschrieben.

Und sonst?
Noch zwei, evtl. auch drei,  sommerliche Posts will ich schreiben: Den ersten über meine beiden Bombshells, denn die Tragefotos und meine Erfahrungen, wie sich das Teil trägt, das steht noch aus.
Und ein Sommerkleid hatte ich genäht, über das ich noch kein Wort verloren habe.
Danach widme ich mich wieder meiner Hose und , zumindest habe ich mir das vorgenommen, werde ich meine seit zwei Jahren unfertige Herbstjacke weiternähen.

Ich wünsch euch eine schöne Zeit,
 Eure Frau Nähfreundin