25. April 2015

2

TIRAMISU von Cake Patterns

Am heutigen MMM zeige ich euch meine Version des Tiramisu von Cake Patterns.
Das Kleid habe ich schon vor einigen Wochen genäht und in den letzten warmen Tagen ein paarmal getragen. Den Test hat es bestanden und kommt vorn, also gleich greifbar, in den Kleiderschrank.
Am Schnitt mußte ich keinerlei Änderungen vornehmen, ich habe lediglich das Rockteil um ca. 20 cm verlängert.





 Und nun das Rezept ;-

TIRAMISU... für 6 Personen....

Zutaten:
1 Ei
1 Eigelb
70g Zucker
250g Mascarpone
1 TL Rum
1 EL Marsala
50ml geschlagene Sahne
12 Löffelbsiquits
4 Espressi oder 150ml starker Kaffee

Eigelb, Ei und Zucker im Wasserbad schaumig rühren (knapp über 80 Grad, dann kalt rühren)
Mascarpone, Rum und Marsala unter die Eiermasse geben, zuletzt die geschlagene Sahne unterheben.

Eine Form mit Löffelbisquits auslegen, diese mit Kaffee tränken, dann die Mascarponecreme daraufgeben. Nun eine weitere Schicht Löffelbsiquits auflegen und diese wiederum mit Kaffee tränken. Darauf dann nochmals eine Schicht Mascarponecreme.
Kalt stellen und vor dem servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Guten Appetit!




16. April 2015

2

Was tun, wenn meine Größe nicht auf dem Schnittbogen vorhanden ist?

Wahrscheinlich hat sich jede Hobbyschneiderin schon mal irgendwann gegrämt, weil eben die gewünschte Größe nicht auf dem Bogen angedruckt ist.

Ich werde euch heute eine wirklich ganz einfache Methode zeigen, wie man bei einem Mehrgrößenschnitt mit wenigen Schritten zur gewünschten eigenen Größe kommt.

Das Verfahren heißt Gradieren und die eine oder andere hat diesen Begriff sicherlich schon gehört.

Man kann an das Ganze nun sehr wissenschaftlich herangehen, und unter Einhaltung der Sprungbeträge von Größe zu Größe den Schnitt neu zeichnen.
Oder aber man macht es so, wie ich es hier zeige. Die Methode ist von mir mehrfach erprobt und funktioniert, ich würde sie aber trotzdem nur denjenigen empfehlen, die schon einige Näherfahrung haben und daher wissen, wie ein Schnitt aussehen muß.

WICHTIG!! Diese Methode bitte nur bis zur Änderung in die übernächste Größe anwenden!!!!!

Ich habe hier für mich die Änderung von Gr. 8 auf 14 gemacht, aber das ist ohne Gewähr!!

1.)  An allen wesentlich Punkten des Schnittes eine Gerade von der kleinsten bis zur größten vorhandenen Größe ziehen. Nun im gleichen Abstand wie bei den vorhandenen Größen die Größenmarkierungen einzeichnen.

2.) Nun die Schnittform neu zeichnen. Ausgehend vom Punkt wo der gelbe Pfeil hinzeigt schön verlaufend (die grünen Pfeile) bis zu dem Punkt, wo die vorhandenen Größen alle zusammenlaufen.

3.) Hier ist zu sehen, wie die neue Schnittform aussieht.

Es ist hilfreich, die nun in der gewünschten Größe vorhandenen Teile des Schnittes auf Seidenpapier zu übertragen. Mir ist es nämlich nicht nur einmal passiert, daß die neu eingezeichneten Linien in eine anderes Teil hineinragen.

Viel Erfolg!

(...und laßt mich wissen, wenn ihr nach dieser Methode etwas vergrößert/ verkleinert UND GENÄHT habt...)


Das Shirt nach V8251 werde ich euch bei Gelegenheit mal zeigen. Ich habe Variante C genäht.



15. April 2015

10

Butterick B5918, Variante B - OOP

Am heutigen MMM zeige ich euch mein neues Kleid nach Butterick 5918, ein Schnitt aus dem Jahr 2013, und leider schon wieder  OOP (out of print).
Ich habe mich für die Variante B entschieden.


Ein Klick aufs nächste Bildchen führt zur Quelle. Noch gibt es den Schnitt.

Nun kurz zu den Details:

Erstens habe ich das Rockteil ca. 15 cm verlängert.
Zweitens habe ich den sehr sehr dünnen Baumwollstoff aus der Otto-Kern-Kollektion im Oberteil mit Futterstoff gedoppelt, also komplett unterlegt. Für das Rockteil habe ich einen separaten Unterrock genäht. Da  "Doppeln" und "Füttern" nicht vollständig harmonieren , mußte ich den Reißverschluß im irgendwie zwischen den Stoffen "duschwurschteln". Von außen stimmt die Optik.
Warum habe ich nicht komplett gefüttert? Der Schnitt sah das nicht vor und ich hätte einen erheblichen Mehraufwand gehabt, wenn ich mir die Teile erst hätte zurechtschneiden müssen. Ich finde, daß es auch so recht gut aussieht und von außen sieht man es sowieso nicht.
Mein Futterstoff changiert zwischen rosa-bordeaux-grün. Faszinierend. Ein Stoff, den man auch gerne sehen darf.
Der Wickeleffekt im Vorderteil war häßlich wie immer....ich hab die Teile einfach zusammengenäht, denn mein BH geht niemanden etwas an. Apropos BH: Damit die Träger nie zu sehen sind, habe ich kleine Trägerhalter eingenäht. Das habe ich auch hier (klicken) schon mal gemacht.
Gesäumt habe ich das Kleid und auch das Futterkleid mit einem ganz einfachen Rollsaum. Macht sich gut bei einem solch dünnen Stoff.
Der guten Ordnung halber möchte ich nun noch erwähnen, daß die Bilder nicht von heute sind... Billard am frühen Morgen und dann noch wochentags, wo gibt es denn so was??? Nein, sie sind vom letzten Wochenende. Aber das Kleid, das werde ich auch heute tragen, denn es soll ja bis 23 Grad warm werden, das ist ja schon fast Sommer!






Und sonst?
Pumps im letzten Jahr auf einem Wochenmarkt in Italien gekauft.
Über die Kette, meinen Nautilus in schwarz, habe ich hier (klicken)  schon mal geschrieben.
Die Armbanduhr ist meine Lieblingsuhr, die mir mein Mann mal geschenkt hat. Eine Reverso. Links seht ihr die Tagesvariante. Uhr umdrehen und hervor kommt die Edelvariante für den Abend.


Mit diesem Frühlingskind, das derzeit auf unsrem Tisch steht, schicke ich euch nun noch liebe Grüße für eine hoffentlich gute Woche!




14. April 2015

14

Ist 14 gleich 40 ? Ein Vergleich.

Vor vielen Jahren habe ich mir aus einer Frauenzeitschrift die folgende kleine Tabelle ausgeschnitten und in mein schlaues Büchlein eingeklebt. Viele Jahre hielt ich es für ein Gesetz, daß, als Beispiel, eine deutsche Gr. 40 identisch mit der US 14 ist. Ha, weit gefehlt. Dieser Größenvergleich darf wirklich nur ein Anhaltspunkt sein.

Vergleicht man die Größentabellen diverser und hier ohne Wertung ausgesuchter Schnittmusterhersteller, dann erkennt man sehr schnell, daß die Größentabellen doch unterschiedliche Maße ausweisen.

Ich habe den Vergleich für mich auf Basis der deutschen Gr. 40 durchgeführt.


Um es kurz zu machen:
Das Ergebnis ist, ganz grob gesagt, daß innerhalb einer Größe auch ein Maßunterschied von einer Größe liegen kann!

Nun muß man wissen, daß es in der Schnittkonstruktion  sogenannte Sprungbeträge gibt.
Wieder ein Beispiel:
Bei Brust-, Taillen- und Hüftumfang haben wir zwischen den einzelnen Konfektionsgrößen einen Unterschied von 4 cm.
Das heißt, ist die Hüftweite , wieder ausgehend von einer deutschen Gr. 40, 98cm, dann muß ich zur Gr. 42 diese 4cm hinzurechnen und bei einer Gr. 38 die 4cm abziehen.  

Ich vermute, daß ihr, wenn ihr eure eigene Größe in den unten stehenden Tabellen vergleicht, ihr auch auf seltsame Differenzen kommt. Bei mir waren es im "schlimmsten" Fall 3 cm, was ja fast einer Größe entspricht.

Was lerne ich daraus?

1.) Vor dem Zuschnitt IMMER in die Maßtabelle des Herstellers sehen und mit den eigenen Maßen vergleichen.

2.) Den Schnitt auf ein gut passendes Kleidungsstück legen und nochmal mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand die Maße vergleichen!

3.) Darauf achten, daß die verschiedenen Hersteller von unterschiedlichen Körpergrößen ausgehen, Knipmode z.B. von 1,72m , Burda unterscheidet zum Glück bei den Körpergrößen.








2. April 2015

8

Mein Kleid und ich sind im Fernsehen.

In diesem Post (klick hier) hatte ich vor einigen Wochen schon mal erwähnt, daß ich eine Komparsenrolle in einer Serie des "Traumschiffs" ("Mauritius")  hatte. Gesendet wurde die Episode am 2 Weihnachtsfeiertag 2014.
Nun habe ich endlich mal Zeit gefunden, aus dem aufgenommen Filmmaterial die entsprechende Stelle zu kopieren und euch zu zeigen.
Hehe, wenn ich doch schon mal im Fernsehen bin, und dann noch in "Selbstgenäht!!!"

Langer Rede, ganz kurzer Sinn: Hier sind die Fotos und das ist der Link zum Kleid (klick hier)






1. April 2015

10

Burda 10/2012, Modell 118B - Pfusch! Jetzt nicht mehr!

Leider habe ich heute früh keinen Fotografen da...alle außer Haus...
Also muß ein Selfie her...erster Versuch in der Spiegel....das ist "doof".
Zweiter Versuch mit "Affenarm"...noch schlimmer.
Mit anderen Worten: Ich habe heute keine wirklich guten Fotos, will euch aber trotzdem am heutigen MMM diesen Pullover zeigen.

Im Jahr 2012 begann ich mit diesem Pullover und fand ihn garnicht gelungen. Die Ärmel passten nicht. Also habe ich im Dezember 2012 alles in einen Beutel gelegt und fast vergessen. Bis ich in den letzten Tagen mal wieder nachsah, wa sich alles so in den (Un)Tiefen meines Nähzimmers herumdrückt.
Kurz gesagt, ich habe die Ärmel eingesetzt, was erstaunlicherweise ohne Problem ging, und habe seitdem ein neues Lieblingstück.
Das Material ist ein grauer Feinstrickstoffe, richtig kuschlig warm, trotzdem dünn und trägt nicht auf.







Ab hier kann man meine Notizen aus dem Dezember 2012 nachlesen.
Wie gut, daß ich diesen Blog habe. 




Schon in einigen Blogs sah ich das Modell als Kleid. Wollte ich auch erst machen, aber das ist mir im Moment zu aufwendig. Also wählte ich die Kurzvariante Modell B als Shirt.



Als ich letztens im Stau stand, mußte ich schmunzeln: alles an mir war schwarz, alles, Kleidung, Schuhe, Accessoires. Sogar das Auto ist schwarz. Außen und innen.


Naheliegend, daß auch der Stoff für das Shirt schwarz sein wird.
Es ist ein flauschiger , jahrelang gehüteter Strickstoff in anthrazit und ein rosablaugrauerundefinierbarfarbener Spitzenstoff aus einem Dessouspaket aus Holland.

Der Zuschnitt:







An den Saum und an die Ärmelbündchen habe ich die Spitze mit Zickzack aufgesteppt und anschließend entlang den Spitzenblüten ausgeschnitten:






Von der linken Seite habe ich den Strickstoff mit dem "Pulloverstich" meiner Nähmaschine  festgesteppt.



Und weiter gehts mit dem rückwärtigen Besatz:
Einlage auf den Besatz bügeln und die untere Kante bis auf die Nahtlinie zurückschneiden. Versäubern (ohne Foto).




------------------------------------------------------------------------------------------------------------
04.Dezember 2012.
Ich habe wie immer zu wenig Zeit und zu viele Pläne im Kopf. Schnell muß es gehen. Immer.

Den Pullover habe ich zusammengenäht.
Was mir bei der Anprobe nicht gefiel, waren die, für meine Vorstellung zu schmalen, Schulternähte und der zu tiefe Auschnitt.
Also zackzack: Schulternähte weiter geschlossen. Prima, BH-Träger gucken nicht raus, der Ausschnitt fällt auch schön. Aber was ist mit den Ärmeln passiert? Die Armkugel sitzt nicht mehr.

Ein Foto vom derzeit schlecht sitzenden Teil muß her. Mein kleiner Fotograf kommt nachher nach Hause, mal sehen, ob dann noch genug Licht für ein zeigenswertes Foto ist.

Ein TfT will ich auf gar keinen Fall produzieren, hier muß ich noch mal ran.

Nachtrag 1.April 2015: Fertig und sehr gut tragbar.









31. März 2015

10

RAMONA-WRAP-DRESS von Serendipity Studio.


Fertig genäht. 
Ein "echtes" Wickelkleid. "Echtes Wickelkleid" bedeutet für mich, daß ich wirklich wickeln muß und es nicht nur einen Wickeleffekt hat. 
Fotos mit mir drin gibts bei wärmeren Temperaturen. Heute haben wir Schneeregen. 



Für meinen wunderbar bunten Baumwollstoff , den ich im letzten Februar in Malaysia kaufte, hatte ich nun endlich den passenden Schnitt gefunden: Das Ramona-Wrap-Dress von Serendipity Studio. Auf dem kleinen Foto sieht man mich mit meinen Einkäufen auf dem Arm. Glücklich. Es sollten ein Schnitt sein, bei dem ich möglichst viel vom Blumendruck, der sehr großzügig ist, erhalten konnte. Einen farblich sehr gut passenden unifarbenen Stoff hatte ich in meinem Fundus.   Das Kleid ist ein "echtes" Wickelkleid, deshalb mußte ich  innen etliche kleine Druckknöpfe anbringen. Blöd. Ohne zusätzlichen Halt wären aber tiefe Einblicke möglich gewesen und das will ich nicht.Das Kleid hab ich ziemlich schnell auf der Overlock zusammengenäht  und habe dann die Schrägbänder aufgesetzt. Der Schnitt ist einfach und auch für Anfänger geeignet.

Diesen Schnitt habe ich verwendet, ein klick aufs Foto führt zur Quelle.

The Ramona Wrap Dress



23. März 2015

12

Das Unterteil vom zerschnittenen Kleid als Top.



Voque 1250, DKNY. Ein Kleid. Eigentlich nicht übel, aber ich habe für so schmale Kleider nun mal zu ausladende Hüften. 
Dieses Kleid war nie so ganz meins.
Auch in diesem Falle gilt: Vorher bewußt und genau hinsehen, erst dann  entscheiden und zuschneiden!!!

Um zu verstehen, von welchem Kleid ich schreibe, mal hier für meinen Nähbericht zum Kleid hier klicken.

Was habe ich bisher gemacht?




Nun war das ehemalige Rockteil übrig und schien mir zu schade, um es zu entsorgen.
Kurz entschlossen habe ich mir aus Resten von Schrägband und anderen Bändern ein Band genäht und verziert und als Nechholder benutzt. Fertig.





Ja, udn so sieht es bei mir zuhause aus, wenn mein Sohn Reste von Stoff und Wolle zusammen mit Lego verbaut....die Treppe wird eingesponnen...




22. März 2015

20. März 2015

6

Voque 8489 und: Aus ALT mach NEU!

Ich habe aufgeräumt und mich um eines meiner UfOs gekümmert. Das wird nichts.

Der Plan war, ein Jerseykleid nach Vogue 8489 zu nähen. Der Schnitt gefiel mir und gefällt mir auch immer noch, aber der Ausschnitt.....wie bei Burda...

Zuerst nahm ich ein viel getragenes (zuletzt abgetragenes) und geliebtes Kauf-Shirt und trennte es sorgsam auseinander.
Der Druck auf dem Vorderteil ist sehr schön und auch die kleinen Jersey-Röschen sind doch was Besonderes. Zu schade, um es in die Altkleidersammlung zu geben.


Nun hatte ich das Kleid genäht und es hat einen fürchterlich tiefen Ausschnitt.

Hätte ich jedoch auf dem Schnitt genau hingesehen, dann hätte mir das auffallen müssen!!!

Seht euch mal die Fotos links an: oben ich, unten das Foto vom Original.
Mit kritischem Blick vor dem Zuschnitt hätte ich mir den Ärger ersparen können! Sicher!

Ganz ehrlich gesagt habe ich mich in den letzten Monaten schon des öfteren über mich geärgert, weil ich eben nicht genau hingesehen habe!
Ich möchte einen so tiefen Ausschnitt nicht haben, nicht bei Alltagskleidung. Und ich habe auch keine Lust, an diesem Schnitt lange herumzufriemeln und ihn für mich passend zu machen. So toll ist er dann auch wieder nicht. 

Aus diesem Grund trenne ich das Rockteil ab und verwende den Stoff für ein Shir. Naja, und den Stoff vom auseinandergetrennten Kaufshirt, den hebe ich erstmal auf....kommt Zeit, kommt Rat...